Unter dem Motto „Von hier aus gesehen“ richtet das Deutsche Jazzfestival Frankfurt 2026 den Blick auf die Vielfalt und Kreativität der europäischen Jazzszene. Vom 13. bis 17. Oktober versammelt das traditionsreiche Festival internationale Größen, spannende Newcomer:innen und die hr-Bigband in Frankfurt. Als ältestes Jazzfestival Deutschlands schlägt die Veranstaltung erneut eine Brücke zwischen etablierten Namen und neuen Stimmen des Genres. Auf dem Programm stehen unter anderem der französische Klarinettist Louis Sclavis, die britische Jazzlegende Norma Winstone, Saxofon-Star Émile Parisien, die US-Pianistin Myra Melford sowie die junge britische Saxofonistin Emma Rawicz. Auch grenzüberschreitende Projekte prägen die Ausgabe 2026: Andrés Coll verbindet Einflüsse aus Spanien, Nordafrika und Jazz, während Shake Stew gemeinsam mit Naïssam Jalal musikalische Horizonte erweitert. Die hr-Bigband präsentiert mit Gitarrist Ali Neander einen der profiliertesten Musiker der Region. Neben den Konzerten im hr-Sendesaal bietet die beliebte Clubnacht in Frankfurter Spielstätten Gelegenheit, neue Talente und aktuelle Strömungen der Szene zu entdecken. Damit bleibt das Festival ein wichtiger Treffpunkt für Jazzfans und ein Schaufenster für internationale Entwicklungen zwischen Tradition, Experiment und musikalischer Weltoffenheit.
>> 13.-17.10., hr-Sendesaal und Clubs, Frankfurt, ab 49 €, hr2.de