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Foto: Katharina Dubno
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ben knabe
Foto: Ben Knabe
Mit Konzerten, Uraufführungen, Installationen und Begegnungen eröffnet cresc… 2026 unter dem Motto SCHWÄRMEN einen Denkraum zwischen Natur, Gesellschaft und Kunst. Schwärme faszinieren durch ihre Eleganz und Synchronität – ob als Zug der Vögel oder in Bewegungen von Fischen, Ameisen oder Menschenmengen. Sie entstehen nicht durch zentrale Steuerung, sondern durch lokale Impulse, die sich zu komplexen Mustern verdichten. Dieses Prinzip prägt auch soziale Dynamiken: von Netzwerken über virale Trends bis hin zu ekstatischen Fankulturen. Schwärmen heißt, Teil eines größeren Ganzen zu werden, mit allen Chancen und Risiken. Gerade in Zeiten fragilen gesellschaftlichen Zusammenhalts wird das Bild des Schwarms zum Spiegel unserer Gegenwart – und zur Utopie von Verbundenheit.
An sieben Festivaltagen gibt es Veranstaltungen mit großer Orchesterliteratur, kammermusikalischen Werken, 14 Uraufführungen, Lied, Text und Installationen.
Mit dabei sind neben den Festivalausrichtern Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester sowie der hr-Bigband und dem IEMA-Ensemble 2025/26 zahlreiche Komponist:innen, Dirigent:innen, Solist:innen und Gäste.
>> 04.-15. Februar 2026 in Frankfurt, Darmstadt, Kronberg und Bad Vilbel, cresc-biennale.de