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Porträt der Künstlerin Erna Pinner in London
Die Frankfurt History App setzt ein starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit: Mit dem neuen Themenlayer „Feministisches Frankfurt“ rückt sie 42 beeindruckende Biografien von Frauen und queeren Menschen ins Rampenlicht – von bekannten Persönlichkeiten bis zu fast vergessenen Stimmen. So erfahren Nutzer:innen etwa von Elisabeth Winterhalter, einer der ersten Gynäkologinnen Deutschlands, die sich schon 1891 für die Bildung von Mädchen und Frauen stark machte. Die App porträtiert auch Erna Pinner (Foto), gefeierte Künstlerin und Autorin, die als Jüdin von den Nationalsozialisten aus dem Berufsleben gedrängt wurde. Ihre Geschichten zeigen: Der Weg zu einem freien Leben war oft geprägt von gesellschaftlichen Zwängen – viele davon wirken bis heute nach. Ein digitaler Stadtspaziergang, der Geschichte neu erzählt.