Frankfurt ist nicht nur Finanzmetropole, sondern auch ein echter Hotspot für Lebensmittelproduktion. Insgesamt 82 Betriebe mit rund 3.880 Beschäftigten sorgen in der Mainmetropole dafür, dass täglich Brot, Brötchen, Müsliriegel & Co. auf den Tisch kommen. Dazu gesellen sich elf Unternehmen, die Getränke herstellen – von Apfelsaft bis Craft Beer. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Rhein-Main hin und beruft sich auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur. Für junge Menschen, die vor dem Einstieg ins Berufsleben stehen, hat NGG-Geschäftsführer Hendrik Hallier eine klare Botschaft: „Essen und Trinken – das geht immer. Die Branche ist krisensicher und bietet gute Verdienstmöglichkeiten.“ Ob Lebensmitteltechnik, Labor, Lager oder Logistik – die Ausbildungsmöglichkeiten sind vielfältig. Vom Einkauf der Rohstoffe über die Produktion bis hin zum Marketing: Die Lebensmittelindustrie ist ein spannendes Feld mit Zukunft. Halliers Tipp für alle, die im Sommer eine Ausbildung starten wollen: „Einfach mal umhören, googeln, Betriebe ansprechen – und bei der Arbeitsagentur nachfragen. Die Branche sucht Nachwuchs, der Lust hat, für ‚Lebensmittel made in Frankfurt‘ zu sorgen.“ Aktuell sind allein in Frankfurt elf Ausbildungsplätze in der Lebensmittelproduktion gemeldet. Wer also auf „süß & lecker“ als Berufsperspektive setzt, hat gute Chancen – und eine sichere Zukunft.