Frankfurt singt für den Frieden
… und (fast) alle sind gekommen: Eingeladen hat Rapper und Organisator Hassan Annouri mit seinem Verein „Wir sind alles Frankfurter“ zur musikalischen Kundgebung „Komm, wir singen für den Frieden“. Knapp 1.000 Gesangstalente beteiligen sich stimmgewaltig an den unter anderem von Kaye Ree und Giuseppe Porrello von Gastone professionell vorgetragenen Songs wie „Heal the World“ und „Mensch“. Es wurde aber nicht nur gesungen: In einigen Redebeiträgen betonten die Redner:innen die Wichtigkeit eines friedlichen Zusammenlebens. Besonders mitreißend äußerte sich der Ehrenpräsident der Eintracht Peter Fischer: „Ihr seid die Botschafter, nicht nur für die Stadt, sondern für das ganze Land, gemeinsam über alle Nationen und Religionen hinweg. Wir sind mehr. Das heißt Eintracht. Das bedeutet aber auch Arbeit, denn Freiheit und Frieden bekommen wir nicht geschenkt.“
Die Hoffnung nicht verlieren
In einer immer stärker polarisierten, unversöhnlichen Welt treten Fakten und Tatsachen immer häufiger in den Hintergrund vorherrschender Stereotype. Bei ihrem Besuch in der Jüdischen Gemeinde sprach die US-amerikanische Hollywoodschauspielerin („The Island“, „Star Trek: Enterprise“ ) und Bestsellerautorin (Israel: A Simple Guide to the Most Misunderstood Country on Earth) Noa Tishby bei einem Podiumsgespräch über den Nahostkonflikt und den ausufernden weltweiten Antisemitismus. „Das Judentum hat die Tendenz, sich in Krisenzeiten abzuschotten. Das ist aber nicht gut, denn wir müssen rausgehen und dürfen uns nicht verstecken. Wir wissen aufgrund unserer jahrtausendealten Geschichte mit Krisen umzugehen.“ Dabei verglich sie den Antisemitismus mit einem Flaschengeist: „Er kommt und geht wieder, verschwindet aber niemals ganz. Aber ‚We will be fine‘. Das macht mir Hoffnung.“
Volljährig
Ende 2007 öffnete das Eintrachtmuseum erstmals seine Pforten – nach Adam Riese vor ziemlich genau 18 Jahren. Klar, dass man sich zur Volljährigkeit nicht lumpen ließ und anständig mit einem bunten Programm feierte. Neben einem Blick ins Stadion mit der Möglichkeit, auf der Reservebank Platz zu nehmen, kam auch der 2018 errungene DFB-Pokal für persönliche Fotos wieder an die frische Luft. Außerdem stellte der Autor und Illustrator Philip Waechter das neue Buch „Nur die SGE“ vor, präsentierte sich Steinadler Attila in seiner ganzen Pracht und Kulttrainer Dragoslav „Stepi“ Stepanović gab wie gewohnt Weisheiten zum Besten. „Am Eintrachtmuseum gefällt mir, dass hier vieles aus früheren Zeiten zu sehen ist.“ Und auch zu den vielen Gegentoren der Eintracht in letzter Zeit, davon einige nach Ecken, hat er eine klare Meinung: „Die Torhüter meinen ja, das sei nicht mehr notwendig, aber wir hatten früher einen Mann am kurzen und einen Mann am langen Pfosten.“ Vielleicht sollte diese Taktik mal wieder in Erwägung gezogen werden …
Fabi Rommel erhält Durchstarter Award der myticket Jahrhunderthalle
Frankfurt am Main, 15. Dezember 2025 – Kurz vor seiner ausverkauften Show „Daheim“ am 12. Dezember im Kuppelsaal der myticket Jahrhunderthalle wurde Stand-up-Comedian Fabi Rommel mit dem Durchstarter Award ausgezeichnet. Die Trophäe in Form einer Rakete würdigt Künstler:innen, die den Sprung vom Club auf die große Bühne schaffen. Nach zwei erfolgreichen Club-Shows 2023 ist Rommel nun im 2.700 Gäste fassenden Kuppelsaal angekommen – ebenfalls restlos ausverkauft.Bekannt als „Der Typ aus den Videos“ hat sich Rommel vom Social-Media-Phänomen zum gefeierten Live-Comedian entwickelt. Mit ehrlichen Geschichten und cleverem Humor begeistert er Fans in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Es ist keineswegs selbstverständlich, den Kuppelsaal auszuverkaufen“, betont Moritz Jaeschke, Geschäftsführer der Jahrhunderthalle. Mit „Daheim“ geht Rommel 2025/2026 auf große Tour und verspricht Abende voller Lachen und authentischem Entertainment.
Foto: Enrico Sauda
Fest der Nächstenliebe im Ratskeller
Zum 13. Mal lud die Bernd-Reisig-Stiftung „helfen helfen“ am 3. Dezember in den Ratskeller des Frankfurter Römers ein. Rund 900 hilfsbedürftige Menschen folgten der Einladung und genossen knusprige Gänsekeulen, Rotkohl und Knödel – serviert von zahlreichen Helfer:innen und prominenten Unterstützer:innen. „Wir haben von Anfang an eine dritte Sitzung eingeplant, damit jede und jeder einen Platz bekommt“, erklärte Bernd Reisig. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Mike Josef, der erneut die Schirmherrschaft übernahm, setzte die Stiftung ein starkes Zeichen für Solidarität und Gemeinschaft. Ein Abend, der zeigt: Weihnachten bedeutet teilen – und Hoffnung schenken.
Foto: Bernd Reisig Stiftung