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Mickie Krause
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Oktoberfestbotschafterin Claudia Obert & Boris Rhein
Frankfurt, Wiesbaden, Berlin
Und da ist es wieder o’zapft: 2.500 Besucher:innen fieberten dem ikonischen Moment entgegen, der bereits zum 16. Mal beim Frankfurter Oktoberfest für Begeisterung sorgte – wie jedes Jahr selbstverständlich mit prominenter Unterstützung. Dieses Mal schwang der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) den Hammer und erledigte den Job anstandslos – so gut, dass mancher Gast ihn sogar zu Höherem berufen sieht und ihn gerne als Bundeskanzler in Berlin hätte. „Aber mir gefällt es doch so gut in Hessen“, entgegnete der 54-Jährige. Ja, Hessen – und insbesondere Frankfurt – hat eine Menge zu bieten. Sogar ein Oktoberfest, das in diesem Jahr allerdings wahrscheinlich zum letzten Mal im Schatten des Waldstadions steigen wird. Alternativen werden derzeit noch geprüft, aber das ist Zukunftsmusik. Bis dahin gibt es an bewährter Stelle noch bis 11. Oktober Musik im Hier und Jetzt von Künstlern wie Mickie Krause, Markus, Captain Jack und Lorenz Büffel.
Moses Pelham & Bernd Reisig
Von Herzen
Bereits seit Jahren kennt die Tendenz zur Wohnungs- und Obdachlosigkeit nur eine Richtung: steigend. Hohe Lebenshaltungskosten und die zunehmend schwierige Lage in Deutschland zeigen sich immer klarer in den Statistiken. Umso wichtiger ist die Aktion von Bernd Reisig und Moses Pelham sowie über 50 freiwilligen Helfer:innen, die bereits zum sechsten Mal zusammen mit dem Koch Nir Rosenfeld ein veganes Essen für Obdachlose im Frankfurter Ratskeller ausrichteten. Rund 500 Obdachlose kamen in den zwei Stunden und nahmen wegen des großen Andrangs sogar gerne Wartezeiten in Kauf. „Natürlich geht es darum, Menschen eine gute Mahlzeit anzubieten. Aber mindestens genauso wichtig ist die Begegnung. Wir wollen unseren Gästen zeigen: Ihr seid nicht unsichtbar, ihr gehört dazu“, betonte Pelham.
Sebastian Rode
Ein Abend mit Sebastian Rode
Nicht wenige sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Karriereende von Sebastian Rode, der daraufhin lange ungelösten Vakanz im defensiven Mittelfeld und den enttäuschenden Leistungen der Eintracht im letzten Jahr. Wie wichtig der bald 36-Jährige für die Eintracht war, zeigte sich nicht nur in seinem aufopferungsvollen Spiel, sondern auch als Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft. Im Eintracht-Museum verriet er im Gespräch mit dem FR-Redakteur Ingo Durstewitz in seiner gewohnt sympathischen Art, wie er dem anfangs zweifelnden und von Wolfsburg erfolgsverwöhnten Oliver Glasner das Team beschrieb: „Die Mannschaft hat viel Herz, denkt aber nicht so schnell ...“ Der Rest ist (Erfolgs)Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte könnte auch sein derzeitiges Engagement bei der Eintracht werden. „Aktuell schnuppere ich als Trainee überall rein und lerne. Wohin es mich verschlägt, wird sich zeigen, aber grundsätzlich könnten mir langfristig die Türen bis zum Sportdirektorenposten offenstehen.“ Wir sind gespannt ...
Die Bembel Big Band
Frankfurts Schmelztiegel
Viel wird über das Frankfurter Bahnhofsviertel geschrieben – meist wenig Gutes und jede(r) hat eine meist einfache Lösung, die Drogenproblematik zu lösen. Zugegeben: Das Viertel hat große Probleme, aber umso schöner ist es, wenn der Kiez auch mal positive Schlagzeilen macht, z.B. beim „Open Viertel“, bei dem sich 50 Akteure mit Musik, Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur beteiligten und die große Bandbreite dieses Viertels aufzeigten. So trat vor dem Willy-Brandt-Platz die Bembel Big Band auf. Mit der Bühne des Ticketportals Reservix wurde übrigens das 50-jährige Bestehen der Batschkapp gefeiert.
Für FRIZZ Das Magazin war unterwegs: Michael Faust
Kontakt zur Inside-Redaktion: faust@frizz-frankfurt.de