Ein Restaurantbesuch wie eine südostasiatische Rucksackreise: Spannend, bunt und voller Abenteuer
Panasiatische Restaurants liegen voll im Trend: Gerade die Kombination von japanischen und vietnamesischen Einflüssen kommt sehr gut an. Das Hikari An gehört – so viel sei bereits hier verraten – zu den besseren Vertretern dieses Konzepts. Auch wenn der Einstieg Tako Karaage, frittierte Oktopusstücke mit japanischer Mayo (9,90 €), wegen der nicht ganz so zarten Konsistenz noch etwas Luft nach oben hat. Die knusprige Panierung und die schmackhafte Mayo rechtfertigen unser zweitfreundlichstes Gesicht. Die Auswahl der Hauptspeisen gestaltet sich auf der unübersichtlichen Karte als schwierig – der sehr freundliche Service steht allerdings mit Rat und Tat zur Seite. Ärgerlich: Die Karte ist hinsichtlich der Preise nicht mehr aktuell. Wir entscheiden uns schließlich für Yume Rose, Ebi tempura, Avocado, Thunfischtartar, Schnittlauch, Tobiko (17,50 €) und Bun Cha Gio Bo, Reisfadennudeln mit knusprigen Frühlingsrollen, mariniertem Rindfleisch, dazu ein kleiner Salat mit frischen Kräutern (17,90 €). Das Sushi besitzt einen fein austarierten Geschmack, feine Schärfe und verschiedene Konsistenzen. Auf dem selben hohen Niveau bewegt sich die zweite Hauptspeise: Das zarte Rindfleisch vereint Deftigkeit mit Süße und Zitronengrasfrische. Der knackfrische Salat und die knusprigen Frühlingsrollen lassen keine Wünsche offen. Wegen der üppigen Portionsgröße lassen wir das Dessert aus und gönnen uns noch einen delikaten Ca Phe Sua Da, vietnamesischer Filterkaffe mit gesüßter Kondensmilch (5,90 €).
Essen 5/6
Service 5/6
Ambiente 5/6
Hikari An
Weberstraße 77 (Nordend)
(069) 98 95 95 00, hikarian.de
Di 16-23, Mi-Fr 11.30-15 + 17-23, Sa, So 12-23 Uhr
Nicht barrierefrei