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Volha Hapeyeva
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Gulîstan von Karosh Taha
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Klezmer Zirkus - Tsirk Dobranotch
Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Diskussionen verhandeln Exil, aktuelle und historische Fluchtgeschichten. Was kann man im Exil tun, welche Möglichkeiten des Widerstands sind möglich jenseits von Verzweiflung, Sehnsucht, der Sorge um die Familie, der Zunahme an autoritären Strukturen. „Handeln ist besser als Untätigkeit“, so Schirmherrin und Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL Irina Scherbakowa. Sie hält die Eröffnungsrede (20.8.) in der Deutschen Nationalbibliothek, im Anschluss spiet die Klezmer-Band Dobranotch. Dort findet sich auch der Exil-Poesieautomat, 50 Cent kostet ein Gedicht, das automatisch aus der Schachtel gezogen werden kann. Die belarussische Dichterin Volha Hapeyeva liest aus ihrem Werk und spricht darüber mit Sylvia Asmus (21.8.). Der Klezmer-Zirkus Tsirk Dobranotch versammelt drei interdisziplinäre Zirkuskünstler:innen mit der Klezmer-Band Dobranotch: Live-Musik, Humor, jiddisches Theater, Akrobatik bestimmen die Live-Performace, die Migration, Exil, kulturelle Wurzeln und menschliche Verbundenheit verhandelt (22. + 23.8.). Die Performance „Ein Fisch, der auf dem Trockenen schwimmt“ verhandelt das Leben der Frankfurter Künstlerin Erna Pinner (1890–1987) und erzählt von Exil, Schaffenskraft und dem Willen weiterzumachen (25.-27.8.). Amal ist wie eine klassische deutsche Lokalzeitung – auf Arabisch, Ukrainisch, Dari/Farsi. Im Amal Salon soll diskutiert werden: „Wie werde ich Teil der Gesellschaft“ und „Wie wächst Frankfurt zusammen?“ (29.8.). Die Autorin Karosh Taha floh als Kind mit ihrer Familie vor der Diktatur Saddam Husseins nach Deutschland. Ihr dritter Roman „Gulîstan“ verhandelt das Leben der titelgebenden Frauenfigur, die als Kurdin im Irak diskriminiert wird. Als ihr Mann Çiya verschwindet, wird ihr das Ausmaß ihrer Ohnmacht bewusst (31.8.). Der Frankfurter Stadtrundgang „Geschichten des Exils“ nimmt Interessierte mit an Orte, die von Flucht und Vertreibung in unterschiedlichen Epochen erzählen (22.8.).
>> 20.8.-6.9., koerber-stiftung.de/projekte/tage-des-exils/tage-des-exils-frankfurt-2026