© Tobias M. Eckrich
Die Nachrichtenlage wirkt düster, die Welt scheint aus den Fugen – was kann Literatur da noch bewirken? Viel, sagt diese Veranstaltung der Reihe „Selbstverteidigung, literarisch“. Am 10. Februar 2026 von 19:00 bis 20:30 Uhr lädt das Deutsche Literaturarchiv Marbach gemeinsam mit der Deutschen Nationalbibliothek, der Deutschen Tolkien Gesellschaft und dem Klett-Cotta Verlag zu einem Abend, der J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“ neu liest: als Buch, in dem Hoffnung ein zentraler Begriff ist. Im Gespräch: Tobias M. Eckrich (Vorsitzender der Deutschen Tolkien Gesellschaft), Annika Röttinger (Militärhistorikerin und Podcasterin) und Lisa Kuppler (Lektorin und Übersetzerin). Sie beleuchten, wie Tolkiens Werk in Krisenzeiten Mut machen kann und welche Botschaften seine Briefe heute transportieren. Schauspieler Timmo Niesner, die deutsche Stimme von Frodo Beutlin, liest ausgewählte Passagen und Briefe – ein literarischer Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Veranstaltung ist Teil einer deutschlandweiten Reihe, die untersucht, wie Literatur Bedrohungslagen reflektiert und uns hilft, sie zu verstehen und auszuhalten.
>> 10.2., Vortragssaal, Deutsche Nationalbibliothek Frankfurt & Livestream, 19-20.30 Uhr, Eintritt frei, dnb.de