© Alexander Beck_2025_FA
4.2., Bodo Kirchhoff: Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt
Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr, 10/16 € + Streaming 5 €, literaturhaus-frankfurt.de
Ein Paar stellt sich die Frage, ob sie gemeinsam alt werden wollen? Sie will ihn verlassen und antwortet auf seine Frage, was er tun könne: „Was du tun kannst, damit ich zurückkomme? Von dir absehen. Einmal im Leben.“ Kirchhoff erzählt die gemeinsame Geschichte aus der Sicht der Frau.
© Martin Steffen
5.2., Ein Abend mit Stella Gaitano
Buchhandlung Weltenleser, 19.30 Uhr, weltenleser.de
Die südsudanesische Autorin und Menschenrechtsaktivistin Stella Gaitano wurde für ihren Debütroman „Eddos goldenes Lächeln“ (2018) mit einem PEN Translates Award ausgezeichnet. Der Abend findet im Rahmen des Africa Alive Festivals statt.
© Jan Russok
8.2., Elisabeth Sandmann: Wir dachten, das Leben kommt noch
Haus am Dom, 11 Uhr
Die Familiengeschichte stammt einen Bogen über Jahrzehnte: Die BBC-Moderatorin Gwen will über Pats geheimnisvolle Geschichte schreiben. Ein unbekanntes Kapitel mutiger, widerständiger Frauen, die permanent unterschätzt wurden. In Paris erfährt Gwen einiges über ihre verwegene Großmutter.
11.2., Wortmeldungen Shortlist-Abend
Literaturhaus, 19.30 Uhr
Die Autor:innen Marcel Beyer, Petra Nagenkögel, Lara Rüter, Boris Schumatsky und Ivna Žic sind für den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis für kritische Kurztexte 2026 nominiert. Ihre Texte setzen sich kritisch mit der Gesellschaft und der Gegenwart auseinander.
© Carl Philipp Roth
Jehona Kicaj
20.2., Jehona Kicaj: ë
Hessisches Literaturforum, 19.30 Uhr, hlfm.de
Kicajs Debüt handelt von Sprachverlust, Schmerz, der Titel, der Buchstabe „ë“, wird in der albanischen Sprache meist nicht ausgesprochen. Die Erzählerin erlebt den Kosovokrieg als Kind von Geflüchteten in Deutschland. Doch die Vergangenheit steckt in jeder Faser des Körpers.
© Martin Mosch
24.2., Franziska Hauser: Am Ende der Kleinigkeiten
Historische Villa Metzler, 19 Uhr, Anmeldung: Literatur.Kulturamt@stadt-frankfurt.de
Irma flüchte vor ihrer Mutter nach Berlin, landet im Theater, begegnet Schauspielerin Blanda, Helene, die sie aufnimmt, und Regisseur Taron Capla, der ihr eine Chance gibt. Und wird doch immer wieder von schmerzlichen Erinnerungen eingeholt. Hauser schreibt über Mütter, Töchter, Freiheit, Abhängigkeit.
© Andreas Labes
25.2., Ricarda Junge: Die schönste Zeit
Romanfabrik, 19.30 Uhr, romanfabrik.de
Grundschullehrerin Walli Wolf ist am Rande ihrer Kräfte: überfüllte Klassen, Formblätter, vernachlässigte Kinder. Junge erzählt in ihrem Roman von einem Leben zwischen Fürsorge, Überforderung, Herkunft, Anpassung, Wut. Über den Alltag im System Schule. Vergangenheit und Gegenwart greifen konstant ineinander.