© Stephan Obel
13.4., Clara Leinemann & Nefeli Kavouras
Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr, literaturhaus-frankfurt.de
Zwei Autorinnen, eine Farbe: Clara Leinemann schreibt in „Gelbe Monster“ über emotionale Abhängigkeit, Selbsthass, Scham. Mathematikstudentin Charlie ist unsterblich in Valentin verliebt und findet sich in einem Antiaggressionstraining für Frauen wieder. Nefeli Kavouras’ Debüt „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ verhandelt Beziehungen im Ausnahmezustand. Georg liegt im Sterben, Ruth widmet sich seiner Pflege, Tochter Lea wünscht sich einfach nur „Normalität“.
© Veit Hengst
14.4., Hauck & Bauer
Romanfabrik Frankfurt, 19.30 Uhr
Das „witzigste Comic-Duo Deutschlands“ (SZ) wirft bei seinen Lesungen Zeichnungen an die Wand und vertont sie live mit verteilten Rollen. Seit 2003 zeichnet Hauck in Berlin, Bauer liefert die Witze in Frankfurt. Die Ergebnisse finden sich regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, SZ, TITANIC und der Apotheken Umschau.
15.4., Anja Gmeinwieser: Wir Königinnen
Ausstellungshalle 1A, Anmeldung: Literatur.Kulturamt@stadt-frankfurt.de, frankfurter-premieren.de
Als „ein Feuerwerk an Ideen“ bezeichnet Schriftstellerkollegin Mareike Fallwickl den Roman. Die Wege zweier ungleicher Frauen kreuzen sich, münden in eine gemeinsame Fahrt in die Türkei, trotz Sprachbarrieren: „An der EU-Außengrenze, wo Kühe und Träume stranden, mündet ihre Odyssee schließlich in einen Akt der Befreiung“ (Berlin Verlag).
© Marie Amrei
16.4., Schnittstellen: Von Menschen, Orten, Tieren und Wörtern
Heussenstamm Raum für Stadt & Kultur, 19.30 Uhr
Die Autor:innen Marjana Gaponenko und Olav Velte verbindet ihre Liebe zu Tieren, interessanten Orten, skurrilen Charakteren und seltsamen Wörtern. Für ihren Roman „Wer ist Martha?“ erhielt die in der Ukraine geborene Marjana Gaponenko den Adelbert-von-Chamisso-Preis.
© Thomas Dashuber
22.4., Lena Gorelik: Alle meine Mütter
Literaturhaus Frankfurt, 19.30 Uhr
Lena Gorelik erkundet in ihrem autobiographisch angehauchten Roman feinfühlig komplexe Beziehungen, schreibt über Mütter und von Frauen, die versuchen Mütter zu sein. Und stellt Fragen zu der ersten Bindung im Lebens einer/sjeden. Lena Gorelik ist Trägerin des Preises der Literaturhäuser 2026!
© Gunter Glücklich
22.4., Dana von Suffrin: Toxibaby
Hessisches Literaturforum, 19.30 Uhr, hlfm.de
Die Ich-Erzählerin Herzchen will (wie viele Frauen) einen Mann retten: Toxi, der schönste und klügste Mann ever, der Marx und Foucault zitieren kann. „Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann. […] von Suffrin seziert die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation“ (kiwi-verlag.de).