Eriko wohnt bei ihren Eltern, ist schön, beruflich erfolgreich und besessen von dem Lifestyle-Blog: „Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau“ der verheirateten Shoro, die über ihrem hausfrauenunüblichen Alltag schreibt. Was wie der Beginn einer Freundschaft anmutet, entwickelt sich schnell zu einer toxischen Spirale. Yuzuki entfaltet in ihrem psychologischen, gesellschaftskritischen Roman einen fesselnden Sog, hinterfragt Normen, Rollenzuschreibungen, verhandelt Einsamkeit, patriarchale Strukturen, Freundinnenschaft.
>> Asako Yuzuki: Tokyo Girls Club, Blumenbar, 24 €