Aliyeh Ataei taucht in die eigene Geschichte ein, geboren in Südiran an der afghanischen Grenze. Gibt in neun eindringlichen Erzählungen Frauen eine Stimme: Malalai, die in Teheran auf der Straße angegriffen wird, Anar, die in Kabul Englisch studiert hat, Mahboubeh, der unterstellt wird Kommunistin zu sein. Schreibt nüchtern, bildlich, autofiktional von Krieg, Flucht, Verlust: „Ich bin nichts weiter als eine Erzählerin des des Lebens und des Krieges“. Dafür erhält sie den Mehregane-Adab-Preis „Bestes Buch des Jahres“.
>> Aliyeh Atei: Im Land der Vergessenen, Luchterhand, 22 €