Tinte ist Blut. Trümmer sind Knochen. In dieser Ausstellung sammelt die Künstlerin Fragmente unserer Welt – weggeworfenes Papier, urbanen Schrott, vergessenes Glas und Metall –, um unsere unsichtbaren Verbindungen sichtbar zu machen. Auf der einen Seite die verborgenen Geheimnisse, versteckt aber bereit, sich zu befreien. Auf der anderen Seite das ‚Offene‘, die Stadt als organischer, lebendiger, aber zerfallender Körper. Unsichtbare Wurzeln erinnern uns daran, dass unter jeder Betonfläche und der Stille etwas lebt, wächst und darauf wartet, gesehen zu werden.
Rosario Aróstegui
Unsichtbare Wurzeln
Vernissage 11.6., 19 Uhr, Einführung: Dr. Isabel Jahn, Pressesprecherin Landgericht Frankfurt, Ausstellung 12.-28.6., BOK-Galerie, Offenbach, Kirchgasse 27-29
Sa 16–19 Uhr, So 11–15 Uhr, bund-offenbacher-kuenstler.de