© Wolfgang Günzel
Thomas Bayrle, VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Courtesy the artist and neugerriemschneider, Berlin
Thomas Bayrle gilt als Pionier der computergenerierten Kunst und als Pop-Art-Künstler, er hat bereits mehrfach auf der documenta ausgestellt, seine Arbeiten behandeln Strukturen von Konsum, Urbanität, Technologie, Pop- und Massenkultur und (Ersatz)-Religion. In der Soloschau mit dem vielversprechenden Titel „Fröhlich sein!“ werden 55 Werke gezeigt – Malerei, Grafik, Skulptur, Objektkunst, Soundinstallationen und eine Videoarbeit. Charakteristisch für Bayrles Werke sind das Wiederholen, Vernetzen und Verweben von Einzelelementen zu einer Gesamtkomposition, einem Gesamtbild. Mit seinen seriellen Arbeiten verweist Bayerle auf das Phänomen der Massenproduktion, untersucht damit gesellschaftliche Strukturen und verhandelt grundlegende Aspekte der modernen Gesellschaft. Dabei widmet er sich auch populären Werken der Kunstgeschichte. Er entwickelt in den 60er Jahren eine eigene Bildform: Mit einem Strukturaster setzte der Künstler viele gleiche Elemente zu einem Großbild zusammen. „Das umfassende Werk von Thomas Bayerle […] beschreibt den Weg von der Analogtechnik zur heutigen omnipräsenten Digitalität“ (schirn.de).
>> 12.2.-10.5.2026, Schirn, Römerberg, schirn.de