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Mit „Immersive Jewish Frankfurt“ entwickelt das Jüdische Museum Frankfurt ein zukunftsweisendes Format der Geschichtsvermittlung, das Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise miteinander verknüpft. Im Zentrum steht eine virtuell rekonstruierte Version der historischen Judengasse, eines der bedeutendsten Zentren jüdischen Lebens in Europa, die als immersiver Erfahrungsraum neu erschlossen wird. Mittels modernster digitaler Technologien und auf Grundlage intensiver historischer Forschung entsteht eine begehbare Simulation der Stadt um 1864, in der Besucher:innen nicht nur visuell eintauchen, sondern auch mit fiktiven Figuren interagieren können. So wird Geschichte nicht länger abstrakt vermittelt, sondern sinnlich erfahrbar und dialogisch zugänglich gemacht. Das Projekt versteht sich dabei als Brücke zwischen Erinnerungskultur und digitaler Gegenwart: Es macht verschüttete Lebenswelten sichtbar, eröffnet neue Perspektiven auf jüdische Geschichte und spricht gezielt auch jüngere Generationen an. „Immersive Jewish Frankfurt“ steht damit exemplarisch für eine innovative, verantwortungsbewusste Kulturarbeit, die historisches Wissen neu erzählt und nachhaltig im kollektiven Gedächtnis verankert.
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