1 von 2
© Barbara Proschak
2 von 2
© Courtesy Sara Cwynar und Cooper Cole, Toronto
Wenn Vielfalt zum Prinzip wird: Mit der neuen Ausstellung „n+1. Mehr als ein Bild“ zeigt die Kunststiftung DZ BANK vom 25. Februar bis 23. Mai 2026, wie kraftvoll das Serielle in der Gegenwartskunst wirken kann. Stapeln, Schichten, Reihungen – all diese Formen bilden den Ausgangspunkt für eine Schau, die Vielfalt nicht mathematisch, sondern künstlerisch versteht: als Zusammenspiel vieler Elemente, die gemeinsam neue Bedeutung erzeugen. Erst im Vergleich, im Erinnern, im Verknüpfen beginnt die Ausstellung zu pulsieren. Kuratiert wurde sie als echtes Gemeinschaftsprojekt: Neben Christina Leber und Steffen Siegel wirkten Masterstudierende der Folkwang Universität aktiv an Konzept, Auswahl und Präsentation mit – ein sequenzielles Prinzip, das sich auch in der Struktur der Schau widerspiegelt. Die ausgewählten Werke bewegen sich zwischen erzählerischen Bildfolgen, motivischen Variationen und archivarischen Strukturen. Arbeiten von Heba Y. Amin, Sven Johne, Loredana Nemes, David Hockney, Dörte Eißfeldt, Roman Signer, Sara Cwynar und vielen weiteren eröffnen neue Perspektiven auf Zeit, Raum, Körper und Erinnerung. Serien, Collagen, Performativität und Materialexperimente verschränken sich zu einem dichten Geflecht visueller Beziehungen. Und schließlich wird das Publikum selbst Teil des Systems: Jede Betrachtung erweitert das Gefüge – ganz im Sinne von „n+1“.
>> 25.2.-23.5., Kunststiftung DZ BANK, Frankfurt, kunststiftungdzbank.de