Die Künstler:innen reflektieren auf unterschiedliche Weise das Wesen des Natürlichen und machen die Zerbrechlichkeit ökologischer Zusammenhänge sichtbar. Ohne konkrete Landschaften oder Lebensformen abzubilden, thematisieren sie das wechselseitige Bedingen von Arten und Lebensräumen: Natur erscheint als dynamisches Gefüge von Wachstum, Veränderung und Vergänglichkeit. Während die organismischen Formbildungen von Bornhöfft-Neugebauer und Utschka auf Prozesse des Wandels und der Auflösung verweisen, entfaltet Wiesiollek in seinen lichtdurchfluteten Waldlandschaften eine ambivalente Spannung zwischen idyllischer Harmonie und bedrohtem Ökosystem. Während der Öffnungzeiten sind die Künstler:innen anwesend.
Anke Bornhöfft-Neugebauer, Utschka (Uschi Zöller),
Reinhard F. Maria Wiesiollek
Lebensformen | Lebensräume
Vernissage 11.4., 18 Uhr, Musik: Astrid Niepmann, Klavier,
Ausstellung von 12.-26.4., Sa+So von 14- 17 Uhr
Remisengalerie Schloss
Philippsruhe, Hanau, Philippsruher Allee 45