© ADAGP, Paris © photo: Marianne Mispelaëre
Marianne Mispelaëre - From one hand to another
Basis e.V
4.9.-6.12., Gutleutstr. 8-12, basis-frankfurt.de
In Zeichnungen, Videos, Fotografien, Texten und Installationen erforscht die Künstlerin Marianne Mispelaëre behutsam in „From one hand to another“ Spuren und Details menschlichen Lebens, sozialen Interagierens. Sie beobachtet und beleuchtet in flüchtigen und bleibenden Werken, was Gesellschaft ausmacht.
Crespo Foundation
Bis 20.9., Weißfrauenstraße 1-3, crespo-foundation.de
Die Schau „Hier geblieben. Geschichten aus 20 Jahren SABA Bildungsstipendien für Migrant:innen“ zeigt künstlerische Perspektiven auf Herausforderungen, Empowerment und wie migrantisierte Menschen in Deutschland neu starten. Videoarbeiten, Fotografien, Malerei, Druckwerke sowie Texte verhandeln neben Erfolgsgeschichten auch reale Hürden und strukturelle Herausforderungen.
Samisdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939 – 89
Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53, mfk-frankfurt.de
Samisdat entstand als Reaktion auf die Zensur, die staatliche Kontrolle über alle offiziellen Publikationen in der Sowjetunion und anderen osteuropäischen Ländern während des Kommunismus. Ziel war es, die von der Regierung als nicht systemkonform eingestufte Literatur heimlich zu reproduzieren, zu verbreiten. Im Fokus der Schau „Samisdat: Worte der Freiheit in der Tschechoslowakei 1939–89“ steht vor allem die Materialität, die Gestaltung und die diversen Kopierverfahren von Samisdat-Literatur.
© Archiv der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung
„Secret Service: Frauen in der Naturforschung.“
Naturmuseum Senckenberg
25.9.2026–31.10.2027, Senckenberganlage 25, museumfrankfurt.senckenberg.de
Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wurde von unzähligen, bislang nahezu unsichtbaren weiblichen Figuren – Wissenschaftlerinnen, Laborantinnen, Stifterinnen, Zeichnerinnen – entscheidend mitgeprägt. „Secret Service: Frauen in der Naturforschung“ erzählt einige dieser Geschichten, von Frauen, die in der Geschichtsschreibung übergangen worden sind, u.a. mit elf neuen fotorealistischen, KI-basierten Porträts der Fotografin und Wissenschaftskommunikatorin Gesine Born, die mit ihren „Versäumten Bildern“ Frauen so zeigt, wie sie bislang nie abgebildet wurden.