© CMF, Britta Frenz
Caricatura Salon #6
Bis 18.10., Weckmarkt 17, caricatura-museum.de
Die Büchergilde Gutenberg verleiht seit 25 Jahren alle zwei Jahre den Gestalterpreis an junge Illustrator:innen. „Wir besitzen nichts“ ist Programm, appelliert an den Nonkonformismus, Freigeist, die Neugier der jungen Künstler:innen. Die Schau zeigt limitierte Vorzugsausgaben, signierte Originalgrafiken der Preisträger:innen der letzten Jahre und die Arbeiten der Gewinnerin 2026, der Frankfurter Künstlerin Deborah Moldwaski.
© Illustration: Larissa Bertonasco
Galerie Rothamel
2.10.-21.11., Reuterweg 71, rothamel.de
Franziska Maderthaner verarbeitet in ihren Gemälden Zitate aus der Kunstgeschichte, sie verwebt gegenständliche mit abstrakter Malerei, welche sich gegenseitig ergänzen. Die Künstlerin ist bekannt für ihre barocke, opulente Bildsprache. Der Titel ihrer Schau „Nous allons Couler! (Wir sinken!)“.
Museum für Kommunikation
22.10.2026-27.2.2028, Schaumainkai 53, mfk-frankfurt.de
Wer sind meine Vorfahren? Die Schau „Familienbande“ ermutigt Besucher:innen, Familiengeschichte zu entdecken, zu erzählen. Das Konzept Familie wandelt sich, Wahlfamilien kommen hinzu – unsere Vorstellungen verändern sich, sind geprägt von gesellschaftlichen Veränderungen, neuen Lebensrealitäten, individuellen Erfahrungen: „Wie bleiben Familien in einer vernetzten Welt über Generationen hinweg verbunden – und wie prägen sie sich gegenseitig?“ (mfk-frankfurt.de).
© Lars Wiedemann
Museum Giersch der Goethe-Universität
2.-18.10., Schaumainkai 83, mggu.de
Der Maler Johannes Heisig tritt mit dem Grafiker Wolfgang Hilbig in einen Dialog in „Einst war ich älter“ – die Schau zeigt das Zusammenspiel von Literatur und bildender Kunst. Beide verbindet die Prägung des Lebens in der DDR: Hilbig gilt als Einzelgänger, „der die Realität und Repressionen der DDR präzise und kompromisslos verarbeitete“ (Deutschlandfunk). Während Heisig als Sohn des staatlich anerkannten DDR-Malers Bernhard Heisig privilegiert war.