© Jessica Backhaus, 2025, courtesy of Robert Morat Galerie
Jessica Backhaus: Cut Out 46, aus der Serie »Cut Outs«, 2020
Fotografie Forum Frankfurt
>> 31.1.-26.4.2026, Braubachstr. 30–32, fffrankfurt.org
Die Schau „Shadows Might Dance“ ist die erste umfassende Überblicksausstellung der Künstlerin Jessica Backhaus, die Arbeiten aus 25 Schaffensjahren vereint. In ihrem Œuvre erweitert sie Dokumentarfotografie mit lyrischer und individualisierter Bildsprache, blickt auf Details und kleine Dinge: „Form, Farbe und Licht prägen den visuellen Kosmos der Künstlerin“ (fffrankfurt.org).
© Kaya & Blank
Basis e.V.
>> 13.2.-10.5.2026, Gutleutstr. 8-12, basis-frankfurt.de
Auf den Fotos des Künstler:innen-Duos Kaya & Blank (Işık Kaya und Thomas Georg Blank) sind Containerhäfen, Funkmasten, Autobahnkreuze oder Ölpumpen zu sehen. Sie wollen die unsichtbaren Infrastrukturen kapitalistischer Produktion und Lebensweise in den Fokus setzen. Dabei entwickeln sie eigene fotografische Verfahren und belichten ihre Motive zum Teil auf Bitumen, Meersalzen oder lebenden Algenkulturen.
© Museum Angewandte Kunst
Grafik/Graphic: Bureau Sandra Doeller
Museum Angewandte Kunst
>> 7.2.-24.5.2026, Schaumainkai 17, museumangewandtekunst.de
Können Teppiche eine „Ästhetik textilen Widerstands“ verkörpern und kann etwas Widerständiges in und mit textilen Materialien stattfinden? Die Schau „Wolle. Seide. Widerstand.“ untersucht das. Diverse ästhetisch-künstlerische Ausdrucksformen können Widerstand zum Ausdruck bringen. Anhand der gezeigten Gestaltung von Teppichen wird dargelegt, dass Themen aus den Bereichen politischer Widerstand, Resilienz und Resistenz individuelle Formen annehmen.
Museum für Kommunikation
>> Bis 26.7.2026, Schaumainkai 53, mfk-frankfurt.de
Die Wanderausstellung „Die Nazis waren ja nicht einfach weg: Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus in Deutschland seit 1945“ macht Halt in Frankfurt. Gemeinsam entwickelt mit Schüler:innen deutschlandweit, verhandelt sie die Frage, wie wir uns zukünftig an die NS-Geschichte erinnern wollen. Sie zeigt nicht nur die Situation der Opfer/Betroffenen, sondern auch der Täter:innen und Mitläufer:innen und deren Nachkommen. Denn nach 1945 wurde zunächst verdrängt und geschwiegen.