© Heiner Blum
Hochkultur, Subkultur – welche Geschichten werden erzählt, wer schafft es in die öffentliche Wahrnehmung? Der Frankfurter Kunstverein verwandelt sich vier Wochen lang in ein lebendiges Archiv urbaner Kultur, beleuchtet die Facetten der Frankfurter Subkultur (und des Rhein-Main-Gebiets). Installationen, Performances, Wandzeitungen und „aktivierbare Räume“ bezeugen historische und aktuelle Positionen subversiver, subkultureller Aktivität. Der Kunstverein wird zum Resonanzraum für urbane Geschichte, Gegenwart und subkulturelle Praxis. Das Projekt entsteht gemeinsam mit dem Diamant Museum für Urbane Kultur Offenbach und gibt Akteur:innen, die die Szene in Frankfurt-Offenbach-Rhein-Main in den vergangenen Jahren geprägt haben, eine Plattform. Welche Subkulturen agieren immer noch wirkmächtig jenseits von Hochkultur mit ihrer medialen Beachtung? Das Projekt „Hidden History“ – kuratiert von Heiner Blum – blickt hinter die Kulissen der Stadt und zeigt „Meister:innen, Legenden und Masterpieces“ und vergrößert so kulturelle Wahrnehmungsräume. Besucher:innen können sich an den performativen Ereignissen, Lectures, Führungen und Konzerten beteiligen. Die Frankfurter Künstlerin Honji Wang – Choreografin und Tänzerin, die in ihren Arbeiten HipHop mit zeitgenössischer Choreografie verbindet – eröffnet am 17. April die Schau mit zwei Performances. Folgende weitere Künstler:innen partizipieren in Hidden History: Annette Gloser (feat. Silke Thoss), Croyde Mirandon/Patrick Soulier, Die Schmiere, Hannibal Tarkan Daldaban, Heiner Blum, Labelstore, Leonard Kahlcke, Oguz Sen, Rushy Diamond und Schwarzi.
>> 18.4.-17.5., Frankfurter Kunstverein, fkv.de