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© Emma Sarpaniemi, 2026
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© Isabella Madrid/ECAL, 2026
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© Francesca Hummler, 2026
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© Fatimazohra Serri, 2026
Die Ausstellung Gen Z: Shaping a New Gaze im Fotografie Forum Frankfurt entfaltet ein eindrucksvolles Panorama der visuellen und gesellschaftlichen Selbstverortung einer Generation, die mit radikaler Offenheit und analytischer Schärfe auf die Gegenwart blickt. Die versammelten Positionen von Fotokünstler:innen aus 25 Ländern spiegeln nicht nur individuelle Erfahrungsräume wider, sondern verdichten sich zu einem vielstimmigen Diskurs über Identität, Zugehörigkeit und Wandel. In vier klar konturierten thematischen Kapiteln entfaltet sich eine vielschichtige Reflexion: „Kartografie einer Zugehörigkeit“ untersucht das Zuhause als fragile Konstruktion zwischen Schutzraum und Fremdheit, während „Realitäten im Wandel“ globale Umbrüche und deren persönliche Konsequenzen sichtbar macht. „Hinter dem Spiegel“ rückt den Körper als Projektionsfläche für gesellschaftliche Normen und deren Auflösung in den Fokus, und „Die Sichtweise erweitern“ versteht Fotografie als aktives Instrument kultureller Selbstermächtigung. Dabei wird das Persönliche konsequent politisch gedacht: Intime Erzählungen, queere Perspektiven und postmigrantische Narrative verschränken sich mit Fragen nach Macht, Repräsentation und Erinnerung. Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie Generation Z fotografische Bilder nicht nur produziert, sondern als Medium der Intervention begreift – sensibel, kritisch und von großer gestalterischer Eigenständigkeit.
>> Bis 30.8., Fotografie Forum Frankfurt, fffrankfurt.org