© Tony Rizzi
Tony Rizzi, Rehearsal Artifact, 1986
Der Titel der Ausstellung ist ein Auszug aus Tony Rizzis Tagebuch (7. September 1985). Seit 40 Jahren lebt und arbeitet der US-amerikanische Tänzer, Choreograf und Fotograf in Frankfurt. „Auf der Bühne spricht er und tanzt. Er spricht von sich und von der Welt. Er ist ein beneidenswert unterhaltsamer Erzähler.“ (der-theaterverlag.de). Besucher:innen können in der Schau in Rizzis visuelle Welt eintauchen: Mit Polaroids, S/W-Fotografien des Forsythe Ballett Frankfurt, Foto-Collagen, Videos und Installationen hält der Künstler volatile Momente von Schönheit, Begehren und Zugehörigkeit fest. Dabei blickt er in seinen Arbeiten immer auch auf queere Kultur und Communitys abseits vom Mainstream. Rizzi kam 1985 nach Frankfurt, wirkte bis 2003 als Tänzer und künstlerischer Assistent beim Ballett Frankfurt unter William Forsythe und entwickelt parallel dazu sein eigenständiges choreografisches Werk mit seiner eigenen Compagnie „Tony Rizzi and the Bad Habits“. Sein aktuelles Stück „Endless Love/Endless Life“ feierte er im Januar 2026 Premiere im Gallus Theater. Die autobiografische Performance verhandelt Rizzis Faszination für Kino, Kitsch und legendäre Hollywood-Diven: „I love a shitty show.“ (sn.at). Shitty wird die von Prof. Celina Lunsford (künstlerische Leiterin FFF) kuratierte Schau mit Sicherheit nicht sein!
>> 19.9.2026-17.1.2027, Fotografie Forum Frankfurt, fffrankfurt.org