
Sie sind Spezialist:innen für digitale Inszenierungen und für Erlebniskommunikation: Die Agentur Jazzunique. Und starten jetzt mit einer Reihe von Kunst-Erlebnissen im „Imprfct Space“, einem Raum innerhalb der Agentur. Den Auftakt macht der Aschaffenburger Künstler Engin Dogan. i
>>15.+22.+29.6./6.+16.+20.+27.7./3.+17.+20.+24.+31.8.2022, (Leipziger Str. 59 b), Frankfurt, 15-19 Uhr, jazzunique.de
Auf eine immersive Reise möchten Jazzunique mit ihrem begehbaren „Imprfct Space“ die Besucher:innen einladen. Der physische Raum vereint sich mit digitalen Welten und will so neue Raumerlebnisse kreieren. Was sonst hinter geschlossenen Türen passiert, erleben Besucher:innen quasi live: exklusive Einblicke in die Arbeit der jeweiligen Künstler:innen und gleichzeitiges Eintauchen in den kreativen Schaffensprozess. „Imprfct Space“ ist Showroom, Galerie und Experimentierfeld für Kunst, Design und Inszenierungen zugleich.
„Wir wollen digitale und reale Welten miteinander verbinden“, erklärt Jesper Götsch, Geschäftsführer von Jazzunique. Alle drei Monate soll das Erscheinungsbild des Raums wechseln. „Hintergrund des Konzepts ist auch der Gedanke, unsere Mitarbeitenden nach Monaten im Homeoffice wieder für das Arbeiten in der Agentur zu begeistern. Wir glauben, dass neben schönen Arbeitsräumen auch erlebbare Kultur für Mitarbeitende in Unternehmen extrem wichtig ist. Wir wollten unsere DNA ‚Erlebniskommunikation‘ auch glaubhaft in unseren eigenen Räumen erlebbar machen – für Mitarbeiter, Kunden und Freunde der Agentur. Das Büro wird bei uns zum Ort für gemeinsame Erlebnisse, Kultur und Austausch. Wir suchen die Künstler:innen, die zu uns passen und unserem ästhetischen Verständnis entsprechen und sich darauf einlassen möchten, gemeinsam mit uns etwas Neues zu wagen. Eine räumliche Dimension zu erforschen und diese mit digitalen Möglichkeiten zu erweitern.“
Engin Dogan
Der Künstler Engin Dogan ist immer in Bewegung, reiste durch die Welt – seine Werken waren bereits an den unterschiedlichsten Orten zu sehen – in Deutschland und der Türkei arbeitet er jedoch überwiegend. Seit den 1990er Jahren ist er Teil der Urban Art-Bewegung, er startete mit Acrylfarben-Malerei und Graffiti, entdeckte dann auch die Kalligrafie für sich. Dogan spielt mit Schriftbildern und der Ästhetik einzelner Zeichen, kombiniert Kalligrafie mit Kreisen, Linien und rechten Winkeln. Im „Imprfct Space“ erschafft Engin Dogan ein begehbares Werk, mit dem er die Besucher:innen auf die visuelle Entstehungsreise mitnimmt. Gegenwart und Zukunft sollen so miteinander verschmelzen. Sein Kunstwerk wird nicht „fertiggestellt“ sein, das finale Resultat wird durch eine digitale Erweiterung erlebbar gemacht, welche die Kunst lebendig erscheinen lässt und damit vollendet. Das Gestaltungs- und Technologie-Studio bright! hat sich auf Shows, digitale Markenerlebnisse und Extented Reality (XR) spezialisiert. Gemeinsam mit Engin Dogan kreieren 3-D-Designer:innen digital nach Dogans Anleitung und Vorstellung die letzten Ebenen des Kunstwerkes und erweitern so den Raum. Das Ergebnis kann dann mittels Augmented- Reality-Technologie sowohl zweidimensional als auch dreidimensional erlebt werden. Für Jesper Götsch ist die Zusammenarbeit mit Dogan und bright! ein idealer Auftakt für die neue „Imprfct-Space“-Reihe: „Das Bedürfnis nach lebendigem Miteinander nimmt im digitalen Zeitalter nicht ab – im Gegenteil. Deswegen ist für uns das Zusammenspiel digitaler Technologien und realer Ereignisse der Schlüssel zum Erfolg. Was Dogan und bright! bei uns jetzt machen, spiegelt diese Philosophie perfekt wider“, erklärt der Agenturchef.