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Die Reihe „Treffpunkt Kino 65plus“ lädt dazu ein, Filmgeschichte in besonderer Atmosphäre neu zu entdecken. In entspannter Runde beginnt der Nachmittag mit einem Getränk im Foyer und einer Einführung, bevor ausgewählte Klassiker gemeinsam auf großer Leinwand erlebt werden. Am 11. Juni um 15 Uhr steht „Das Mädchen Rosemarie“ auf dem Programm – ein eindringliches Zeitporträt über den sozialen Aufstieg und die tragische Geschichte einer jungen Frau im Nachkriegsdeutschland. Der Film, inszeniert von Rolf Thiele, gilt als kritischer Blick auf Wirtschaft, Moral und Gesellschaft der 1950er Jahre. Die Vorführung ist zugleich eine Hommage an den kürzlich verstorbenen Mario Adorf. Die Reihe richtet sich vor allem an ein älteres Publikum, heißt jedoch ausdrücklich auch jüngere Kinobegeisterte willkommen.
>> 11.6., DFF, Frankfurt, 15 Uhr, dff.film