FSK 12
Das Ende der Menschheit steht wieder einmal bevor. Auslöser ist die Sonne, die drauf und dran ist, für immer zu erlöschen. Also schickt man den Lehrer und Biologen Ryland Grace (Ryan Gosling) auf eine abenteuerliche Mission. Er ist zwar kein wirklicher Astronaut, besitzt jedoch das Wissen und die Fähigkeit, die Erde vielleicht doch noch retten zu können. Der Plan: den einige Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernten Stern Tau Ceti zu erforschen, der sonnenähnliche Strukturen aufweist. Auf seiner Reise durchs endlose dunkle Weltall kreuzt ein seltsames außerirdisches Wesen Rylands Weg. Die beiden ungleichen Kreaturen schließen Freundschaft, in deren Verlauf Ryland den klotzigen neuen Kumpel Rocky tauft. Das macht das sündhaft teure Sci-Fi-Abenteuer beinahe kinderfreundlich – wäre da nicht die ständige Bedrohung der Vernichtung und die Fülle an wissenschaftlichen Details, wie sie nur eine Sci-Fi-Mär hervorbringen kann. Nach „Der Marsianer“ (2015) ist „Project Hail Mary“ eine weitere Adaption eines Bestsellers von Andy Weir, eines Autors, dem man für seine „Hard Science“-Theorien viel Lob spendet, während er sich auch in Sachen „Fiction“ oft als Meister seines Fachs erweist.
>> Start: 19.3. (156 Min.), USA 2026, mit Ryan Gosling, Sandra Hüller, Lionel Boyce, Ken Leung, Milana Vayntrub, James Ortiz