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Mit rund 30 internationalen Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen laden die Jüdischen Filmtage Frankfurt vom 18. Oktober bis 1. November dazu ein, jüdische Lebenswelten aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Seit 2016 versteht sich das Festival nicht nur als Filmreihe, sondern als Ort des Austauschs und der Begegnung. Erstmals strukturieren die Sektionen „Uncommon Ground“ und „Rituale“ Teile des Programms. Dabei geht es um Fragen von Identität, Erinnerung, Glauben und gesellschaftlichen Konflikten. Eröffnet wird das Festival am 18. Oktober im DFF mit Lionel Baiers Film „The Safe House“, der die Geschichte einer ungewöhnlichen jüdisch-christlichen Familie während der Pariser Unruhen 1968 erzählt. Im Anschluss folgt die Deutschlandpremiere der Dokumentation „Necropolis“, die einen Blick auf die unterirdische Begräbniswelt Jerusalems wirft. Weitere internationale Produktionen sowie zahlreiche Regisseur:innen und Produzent:innen begleiten das Festival. Neu ist der Festival Hub im Bahnhofsviertel: In der Bar Shuka und im Cinema des 25hours Hotels The Trip entstehen zentrale Treffpunkte für Gespräche, Begegnungen und Austausch. Neben dem DFF beteiligen sich zahlreiche Kulturorte in der ganzen Stadt. So verbinden die Jüdischen Filmtage Filmkunst, Diskussion und gelebte Vielfalt zu einem Festival, das weit über die Kinoleinwand hinauswirkt.
>> 18.10.-1.11., versch. Spielorte, Frankfurt, juedische-filmtage.com