Während der Dreharbeiten zu seinem Oscar®-nominierten Film „Elvis“ (2022) stieß Regisseur Baz Luhrmann auf einen spektakulären Fund: das lange verschollen geglaubte Original-Filmmaterial der ikonischen Elvis-Konzertfilme aus den 1970er-Jahren. Zusammen mit bislang unveröffentlichten Super-8-Aufnahmen aus den Graceland-Archiven entstand ein einmaliger Schatz, der Jahrzehnte im Verborgenen lag. Mit modernster Restaurierungstechnologie wurden die empfindlichen Filmnegative behutsam digital überarbeitet – Bild für Bild, Tonspur für Tonspur. Das Ergebnis ist weit mehr als eine klassische Konzertdokumentation: ein visuell überwältigendes Revival, das Elvis’ Bühnenenergie so unmittelbar transportiert, als stünde man selbst im Publikum seiner legendären Las-Vegas-Shows. Doch Luhrmann ging noch weiter. Er wollte nicht nur den Auftritt des Superstars zeigen, sondern Elvis selbst wieder zu Wort kommen lassen. Aus historischen Interviews, Tonbändern und seltenen O-Tönen montierte er eine persönliche Erzählebene, die dem King eine authentische Stimme gibt – nah, reflektiert, manchmal verletzlich und gleichzeitig voller Größenmoment. So entsteht ein Werk, das Nostalgie, Technik und emotionales Storytelling verbindet: ein neues Kapitel Elvis-Mythos, erzählt von keinem Geringeren als ihm selbst.
>> 20.2.-1.3. Cinestar Metropolis, Frankfurt, cinestar.de