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Mit „Overdressed“ widmet sich am 21. April im Lab106 ein ganzer Abend den ästhetischen wie politischen Dimensionen von Mode. Von 18 bis 22 Uhr verwandelt sich der Raum am Roßmarkt in eine performative Bühne, auf der Konsum, Textilgeschichte und globale Zusammenhänge körperlich erfahrbar werden. Im Zentrum steht die gleichnamige Performance der Künstlerin Hannah Eisenried, die mit ihrer Arbeit textile Materialien, Klang und Körper zu einer dichten Szene verbindet. Das Publikum wird Teil eines Settings, das Fragen nach Wert, Geschwindigkeit und Verantwortung in der Mode neu verhandelt. Ein Gallery Walk ergänzt die Performance um visuelle und interaktive Elemente: Plakate, Fakten, Zitate und Aktivismus-Impulse machen deutlich, wie eng unser Konsumverhalten mit Produktionsbedingungen, Umweltbelastung und sozialer Gerechtigkeit verknüpft ist. Dazu können Besucher:innen eigene Broschen aus Stoffresten gestalten – spontane Mini-Statements zwischen Stil, Upcycling und Kritik. Für den musikalischen Rahmen sorgt DJ J.C. Fous De La Mer, der den Abend mit einem warmen Mix aus Cool Jazz, Bossa Nova, Funk, Soul, Disco und ausgewählten elektronischen Sounds begleitet. „Overdressed“ ist Teil der Frankfurter Beiträge zur internationalen Fashion Revolution Week – der globalen Bewegung, die seit dem Einsturz von Rana Plaza 2013 für mehr Transparenz und Fairness in der Modeindustrie kämpft. Veranstaltet wird der Abend von Fashion Revolution Frankfurt und Lust auf besser leben; tagsüber findet zuvor der Sustainable Fashion Summit im Stadthaus statt.
>> 21.4., Lab 106, Roßmarkt, Frankfurt, 18-22 Uhr, fashionrevolutiongermany.de/frankfurt