© Anja Kühn
Mit „Harold und Maude“ bringt das Frankfurter Kellertheater eine Geschichte aus der Feder von Colin Higgins auf die Bühne, die seit Jahrzehnten nichts von ihrer rebellischen Lebensfreude verloren hat. Erzählt wird die ungewöhnliche Beziehung zwischen dem lebensmüden jungen Harold und der fast 80-jährigen Maude, die ihn mit ihrer radikalen Lust am Leben aus seiner Welt reißt, die aus Selbstmordinszenierungen, Mülldeponien und Beerdigungsbesuchen besteht. Die Inszenierung von Mathias Hundt setzt auf Humor, Tempo und emotionale Zwischentöne. Brigitte Korn überzeugt als Maude: warmherzig, verspielt und weise. Dass sie diese Rolle bereits vor mehr als 15 Jahren schon einmal im Kellertheater verkörperte, verleiht ihrer Darstellung eine besondere Note. Untrennbar mit dem Kultklassiker verbunden ist die Musik von Cat Stevens. Songs wie „If You Want to Sing Out, Sing Out“ oder „Don’t be shy“ geben der Handlung ihren rebellischen Ton und tragen die Botschaft: Das Leben ist zu kostbar, um es ungelebt zu lassen.
>> 17./18./24./25.4., Kellertheater, Frankfurt, 20.30 Uhr, weitere Vorstellungen im Mai und Juni, Preise: 16 €, ermäßigt 8 €, Info & Tickets: (069) 28 80 23, kellertheater-frankfurt.de