© Louisa Serwuschok
Wie lassen sich Gegenwart, Erinnerung und gesellschaftlicher Wandel künstlerisch erforschen? Mit dieser Frage beschäftigen sich die sieben Teilnehmer:innen des Residenzprogramms Frankfurt Moves! 2026. Bis 16. August arbeiten Künstler:innen aus Chile, Hongkong, dem Libanon, Tansania und der Türkei im Frankfurt LAB an neuen performativen und interdisziplinären Projekten. Die Arbeiten greifen persönliche Biografien, historische Ereignisse und Zukunftsentwürfe auf und untersuchen, wie Erinnerungen in Körpern, Räumen und digitalen Medien gespeichert werden. Dabei hinterfragen die Künstler:innen gesellschaftliche Normen, Rollenbilder und Grenzen des Ausdrucks. Zu den ausgewählten Talenten zählen Tadhi Alawi und Samwel Japhet (Tansania), Ching Chu (Hongkong), Laura Margarita und Diego Hernández A. (Chile), Fatima Meroueh (Libanon) sowie Rıza Efe Reis (Türkei). Frankfurt Moves! ist eine Initiative der KfW Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurt LAB und fördert seit 2022 internationale Nachwuchskünstler:innen. Neu ist in diesem Jahr die Weiterförderung über die Residenz hinaus: Die Teilnehmenden erhalten zusätzliche Unterstützung, um ihre Projekte in ihren Herkunftsländern fortzuführen.
>> bis 16.8. Frankfurt LAB, Frankfurt, ab 14.30 Uhr, Eintritt frei, frankfurt-lab.de