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© Andreas Malkmus
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In die Welt der satirisch überzeichneten Einblicke in die menschliche Seele entführt das Open-Air-Festival „Barock am Main“, das mit „Die Schule der Frauen“ erneut einen Molière-Klassiker in der hessischen Fassung von Wolfgang Deichsel auf die Bühne bringt. Nach der Premiere am 30.5. ist das Stück bis einschließlich 14.6. täglich außer montags zu sehen. Dienstags bis samstags beginnt die (inklusive Pause) rund zweistündige Vorstellung um 20 Uhr, sonntags um 16 Uhr. Zum Inhalt: Der reiche Arnold (Michael Quast) will sich eine ideale Ehefrau erschaffen. Um sie von jeglicher Bildung und allen weltlichen Einflüssen fernzuhalten, lässt er Agnes bei einem einfältigen Dienerpaar aufwachsen. Als Horazius, der Sohn eines Geschäftsfreundes, zu Besuch kommt, verliebt er sich in Agnes und sie erwidert seine Zuneigung. Horazius weiß nichts von Arnolds kruden Plänen und erzählt dem väterlichen Freund von seinem Glück. Der wird von gewaltiger Eifersucht geplagt und kämpft umso verbissener um sein Ziel. Doch Agnes erweist sich als sehr gewitzt. Molière kritisierte mit seiner 1662 in Paris uraufgeführten Verskomödie „Die Schule der Frauen“ die traditionelle Auffassung der Ehe, entlarvt männliche Illusionen und fixe Ideen. Ein Stoff, der zeitlos aktuell ist. Spielstätte ist das idyllisch am Main gelegene „Frankfurt Westcoast“ an der Stroofstraße (in Höhe der Hausnummer 35) in Griesheim. Außer in der ersten Reihe sind alle Sitzplätze überdacht. Tickets zum Preis von 36 bis 49 € (für Schüler:innen und Student:innen 15 €) sind unter 069 4272626 oder barock-am-main.de erhältlich. Für ein „Gastronomie-Ticket“ zum Preis von 47,50 € werden vor der Vorstellung ein hessisches Buffet sowie Snacks und Desserts in der Pause geboten (außer am 30.5. und 11.6.). Einlass ist 90 Minuten vor Beginn. „Die Schule der Frauen“ gastiert vom 24. bis 28.6. beim Heusenstammer Sommer und vom 4. bis zum 19.7. bei den Bad Hersfelder Festspielen.